Doctor Who: Series 7


„The Season of the Raggedy Doctor“

Routine und Ruhe sind Eigenschaften, die nicht unbedingt treffend für die drei Staffeln des elften Doctors unter Show-Runner Steven Moffat stehen. In der Abschiedsstaffel von Matt Smith müssen liebgewonnene BegleiterInnen verabschiedet und neue Dynamiken entwickelt werden ‒ und das große Special zum 50-jährigen Jubiläum muss auch sitzen. Kein Wunder also, dass Series 7 etwas unausgewogen wirkt und im Dauerkampft mit dem Zeitplan steht, aber wenn jemand Probleme mit Zeit in den Griff bekommt, dann der Doctor, den wie üblich warten auch wieder einige Glanzpunkte plus alte sowie gleich zwei neue Inkarnationen des Doctors.

 

  • Das Highlight vorweg: Das Jubiläum ist ein Fest für Fans, das neben Matt Smith in Topform auch noch Fan-Liebling David Tennant sowie Neuzugang John Hurt als War Doctor bietet. Unterhaltung pur!
  • Der Prolog zum Jubiläum, also die reguläre Staffel, bietet einige Perlen, leidet aber unter der Teilung in zwei Hälften. Der Anfang hat zu viel Zeit und weiß nicht wohin mit Amy und Rory, während das Ende zu sehr durch die Einführung von Clara Oswald hetzt.
  • Stichwort Clara: Der Ersteindruck ist zwar positiv und Jenna Coleman hinreißend, zum Ende hin ist aber offensichtlich, dass die Chemie mit Smith nicht ganz passt und der Charakter ohne den benötigten Aufbau zu schnell abliefern soll, woran er entsprechend scheitert.

Series 7 bietet insgesamt 17 Geschichten, die wie üblich unter Steven Moffat gute SciFi-Unterhaltung bieten. Als Ganzes wirkt die Staffel unausgeglichen aufgrund der zwei unterschiedlichen Hälften sowie der raschen Zuspitzung in Richtung Jubiläumsspecial, weiß aber eben aufgrund des erinnerungswürdigen Endspurts positiv in Erinnerung zu bleiben. Wie üblich gibt es wieder Eindrücke samt Spoiler sowie ein Sternchen (*) für meine Top 3-Folgen (Specials ausgenommen).


The Doctor, the Widow and the Wardrobe

„Die Chroniken von Narnia treffen auf Doctor Who“ verspricht eine ambitionierte Symbiose – speziell beim teils verspielt-überdrehten elften Doctor. Das Potenzial verpufft aber sofort durch eine uninspirierte Handlung, die sich von selbst auflöst, und einer Familie als Support, die nicht leerer an Substanz und voller an Klischees sein könnte. Vor allem Claire Skinner als „mother knows best“-Karikatur ist unerträglich. Zumindest mit Holly Earl, Tochter der Familie, hat Matt Smith Chemie, was für ein paar unterhaltsame Minuten sorgt. Dass das für ein Weihnachtsspecial zu wenig ist, ist klar.


2. Dinosaurs on a Spaceship

Klingt nicht nur wie eine offensichtliche Filler-Folge, sondern ist eben auch das. Der Plot wirft einfach mit ein paar Ideen um sich, ohne ein harmonisches Ganzes zu werden, die große Gang bringt keinen Mehrwert, der Bösewicht ist eindimensional samt absurder Handlanger und die Auflösung zu schlicht gestrickt. Dafür sind die Dinosaurier und Effekte allgemein recht fein, der Doctor hat zwei starke Momente ‒ ängstlich beim Thema Sterblichkeit, kaltblütig in Anbetracht eines waschechten Genozids ‒ und die Beteiligung der Silurianer ist eine nette Randnotiz.


4. The Power of Three

Die prinzipiell interessante „Alien Invasion trifft auf Ponds-Alltag“-Geschichte kann leider trotz gutem Mystery zu Beginn nicht abliefern und mündet in einem absurd-einfachen Ende. Spannend bis unterhaltsam ist eher der Blick hinter den Kulissen der Ponds und wie die Abenteuer mit dem Doctor reinpassen ‒ quasi eine Zusammenfassung des bisherigen Zusammenlebens und ein Prolog zum imminenten Abschied. Die Folge wirkt wie die Abenteuer des elften Doctors mit Craig Owens ‒ speziell „Closing Time“. Was Craig kann, können die Ponds natürlich auch, so bleibt das Niveau ähnlich – in solchen Abenteuern mit leichten Vorteilen für Craig.


The Snowmen

Das Weihnachts-special zur Mid-Season setzt unmittelbar nach der größten Niederlage des elften Doctors an und weiß weniger durch seinen Plot, sondern eher durch das gelungene Comeback aus dem emotionalen Loch zu punkten. Die Hauptrolle spielen dabei drei Fraktionen: Die Paternoster Gang, bekannt aus der Schlacht um Demon’s Run, glänzt mit Humor, Clara Oswald bringt wiederum frische Energie sowie Inspiration rein und zu guter Letzt ist Matt Smith, sobald wieder in Fahrt, ansteckend euphorisch. Förderlich ist auch, dass das Plot nicht sofort erledigt ist, sondern wie ein Startschuss wirkt ‒ sei es bezüglich der Trauerbewältigung des Doctors, der Great Intelligence als Bedrohung oder Claras Mysterium.


7. The Rings of Akhaten

Ein Pflichttermin nach Einführung eines neuen Companions ist der Ausflug in die Zukunft, eine Reise zu einem fernen Ort oder eine Kombination aus beiden Optionen. Mit Routinen kommen aber auch Abnutzungserscheinungen, es sei den, der Plot reißt es raus oder der Companion bringt das gewisse Etwas mit. In diesem Fall versagen beide Joker: Die Handlung ist schlicht langweilig und Clara weit entfernt davon, an die Begeisterung oder interessante Schwächen früherer Companions in dieser Instanz heranzukommen. Zwei Highlights gibt es aber dennoch, die die Folge gerade so retten: Die recht offene Religionsskepsis ist ein angenehmer Begleiter und die finale Ansprache des Doctors in Zusammenarbeit mit Clara ist durchaus berührend: „There's quite a difference between what was and what should have been. There's an awful lot of one, but there's an infinity of the other.“


9. Hide

Langsam zeichnet sich ein Muster ab: Gute Ideen alleine reichen noch nicht für eine außergewöhnliche Folge. Das Problem: Die Handlung schießt in zu viele Richtungen und verliert sich unterwegs ‒ vom gruseligen Horror über eine Sci-Fi-Rettungsaktion bis hin zu einer vermeintlichen Liebesgeschichte passiert zu viel, um als einzelne Geschichte in Erinnerung zu bleiben, allerdings bleibt es so zumindest flott und unterhaltsam. Dazu tragen auch die zwei Gaststars bei, die ‒ süße Lovestory inklusive ‒ auch eine tragende Rolle spielen. Leider verhaut Clara das Finale, indem sie unnötigerweise Regeln bricht und den anderen den „moment to shine“ stiehlt. Nett hingegen war die Berücksichtigung der Sichtweise der Aliens ‒ ein nettes Extra als Ausklang.


11. The Crimson Horror

Ein Abenteuer im viktorianischen England, mal ganz anders aufgerollt: Passend zum Setting ist die Paternoster Gang im Einsatz und ein Drittel der Folge darf man dieser bei der Arbeit ohne den Doctor zusehen - und es macht eine Menge Spaß. Vor allem die in den Mittelpunkt gerückte Jenny ist eine wahre Freude, das Mysterium interessant genug und der gesellschaftskritische Unterton bezüglich „false prophets“ treffend. Danach wird der Doctor aber leider befreit und die Geschichte stürzt ab: Der Plot plätschert etwas vor sich hin, der Doctor ist recht passiv, Clara rettet irgendwie den Tag und das Ende wirkt zu einfach sowie inkonsequent. Nett sind zumindest noch die Frankenstein-Elemente. Somit aber dennoch trotz vielversprechendem Start eher nur eine solide Folge.


13. The Name of the Doctor*

So beendet man eine Staffel mit einem Knall, liefert Fan Service für Whovians der alten sowie neuen Generation und steigert die Vorfreude auf das Jubiläumsspecial ins Unermessliche – Chapeau, Steven Moffat! Ist die Folge deswegen perfekt? Keinesfalls, denn von der Erhebung von Clara zu einer höheren Instanz in der gesamten Geschichte des Doctors bin ich kein Fan, da sie unverdient erscheint und aufgrund ausbleibender Konsequenzen wie ein Klacks wirkt – zudem auch Fragen offen bleiben. Davon abgesehen bietet die Folge aber so viel, dass man sie als langjähriger Fan fast schon lieben muss: Der Zusammenbruch des Doctors lässt Matt Smith als emotionalen Doctor glänzen, der Abschied von River Song ist romantisch-herzzerreißend, der Bösewicht samt Handlanger ist bedrohlich, der Humor – vor allem dank Strax – gut wie selten in dieser Staffel und die vielen Cameos vergangener Inkarnationen sorgen für das gewisse Etwas. Als absolutes Highlight beendet die Offenbarung von John Hurt als Doctor die Folge mit einem herrlichen Cliffhanger – auch heute noch ein Gänsehautmoment.

1. Asylum of the Daleks*

Ein starker Start in Matt Smiths letzte Staffel, der mit guten Ideen aufwartet, aber in eine bekannte Falle tappt und überladen ist. Der überraschende Höhepunkt sind die Daleks: Die Fähigkeit, Personen unwissend zu konvertieren, verleiht den Daleks wieder etwas mehr Schrecken und die Idee einer Irrenanstalt ist nicht minder spannend. Leider schnappt aber die erwähnte Falle zu: Der elfte Doctor hat keinen Respekt vor den Daleks, wodurch eine Menge Spannung auf der Strecke bleibt. Diese Schwäche lässt sich aber verkraften, weil das Mysterium um die gestrandete Oswin bis zum Ende interessant bleibt und mit einem netten Twist aufgelöst wird. Hilfreich ist dabei auch die sympathische Verkörperung durch Jenna Coleman als freche Ms. „Know-it-all“, die im dramatischen Finale andeutet, gekommen zu sein, um zu bleiben. Unnötig sind leider Amy und Rory ‒ eine Scheidung aus dem Nichts hervorzuzaubern, um diese nach quasi einer Folge aufzulösen, ist schlicht absurd.


3. A Town Called Mercy

An der Oberfläche handelt es sich um einen unterhaltsamen Hybriden aus Westworld und Terminator, wirft man allerdings einen genauen Blick auf den Bösewicht, wird es interessanter: Ein genialer Mann, der einst mit extremen Mitteln einen Krieg beendet hat und dafür büßt. Somit steht er als Spiegelbild des Doctors und seiner Zeit im Time War. Zwar wird dieser Aspekt nicht ausreichend tief bzw. nuanciert behandelt, bleibt dennoch ein interessanter Blick in die moralischen Vorstellungen des Doctors.


5. The Angels Take Manhattan*

Die letzten Folgen haben gezeigt, dass die Luft aus den Ponds raus ist und entsprechend wurde auch der Abschied eingeläutet, der im Mid-Season-Finale in New York mündet ‒ äußerst erfolgreich. Die Beziehung des Doctors zu Amy und Rory wird anfänglich noch zelebriert, bevor der große Schrecken der Moffat-Ära zuschlägt: Die Weeping Angels. Um diese herum entwickelt sich ein unterhaltsames Katz-und-Maus-Spiel durch Zeit und Raum, das mit Horror- und Film Noir-Elementen punktet sowie ununterbrochen an der Spannungsschraube dreht. Aus diesen Situationen der Unterlegenheit schöpft Doctor Who oftmals seine stärksten Momente und in diesem Fall gelingt das aufgrund des hohen Einsatzes und der aussichtslos-düsteren Atmosphäre besonders gut. Matt Smith und Karen Gillan können mit spürbaren Verlustängsten, Trauer und Wut punkten, während die Rückkehr von River Song naheliegend ist. Eine erinnerungswürdige Folge mit Schönheitsfehler: Die Freiheitsstatue als Weeping Angel ist eine seltsam undurchdachte Idee.


6. The Bells of Saint John

Unabhängig davon, wie man ganzheitlich zu Clara Oswald steht, muss man ihr eines lassen: Einführungen gelingen ihr einfach gut – hier bereits zum dritten Mal. Zum Ende der Folge wird sie als Alleskönnerin etwas langweilig, aber davor ist sie hinreißend energisch, mitreißend interessiert und auch etwas kokett ‒ und Jenna Coleman bringt alles äußerst sympathisch rüber. Allgemein lebt die Folge vom „Bonding“-Faktor, bei dem auch Matt Smith mit neuer Euphorie und Neugier von zentraler Bedeutung ist. Vereinzelt hat die Folge süße „first date“-Vibes, die zur Unterhaltung beitragen. Auch sonst bleibt es grundsolide: Der Plot hat gute Ideen (einfache Gesellschafts- und Technologiekritik, Überwachungsstaat, soziale Medien), macht aber kaum etwas damit und löst sich etwas unspektakulär in Luft auf ‒ teast aber an, wie es weitergehen wird und macht Lust darauf.


8. Cold War

Solide Folge, die recht ambitioniert versucht, das massive retaliation-Prinzip des Kalten Krieges in eine greifbare Situation ‒ ein Unglück in einem U-Boot ‒ zu übertragen. Während die Idee gut ist, bleibt die Spannung leider aus, aber auch der finale Wandel des Ice Warriors ist nicht ganz schlüssig. Eine angenehme Überraschung ist, das der Sieg durch Argumentieren eingefahren wird, was zudem nicht nur auf die Kappe von Clara und des Doctors geht ‒ auch vermeintliche Bösewichte können mehr als Böses im Kopf haben. Das Revival der Marsianer-Rasse aus „Classic Who“ ist gelungen, da respektvoll und mit neuen Ideen versehen. Zusätzlich zeigt Clara endlich Anzeichen von Überforderung, ist dabei aber nicht ganz konsequent ‒ es geht aber in die richtige Richtung. Als Schmankerl ist der die 80s liebende Professor eine herzliche Gestalt und sorgt bei jedem Auftritt für gute Laune.


10. Journey to the Centre of the TARDIS

Nachdem sich „The Doctor's Wife“ mit der emotionalen Verbindung des Doctors zur Tardis beschäftigt hat, geht es nun um Architektur, Technologie und Timey-Wimey-Stuff auf der Suche nach der verschollenen Clara. Der Abstieg in die Tardis ist erwartungsgemäß Fan Service vom Feinsten, das Mysterium um die vermeintlichen Zombies bleibt lange spannend, da mehrere Theorien greifen können, und die Spannung steigt auch laufend. Leider lässt die Auflösung ‒ zu einfach sowie hinderlich für die Clara-Doctor-Entwicklung ‒ zu wünschen übrig und der Versuch, der Gast-Crew etwas Tiefe und Geschichte zu verleihen, scheitert. Somit bleibt es bei einer Folge für Hardcore-Fans mit Mystery-Vorlieben: good enough.


12. Nightmare in Silver

Neil Gaiman und Doctor Who war im ersten Anlauf, „The Doctor's Wife“, ein echter Hit. Entsprechend hoch waren die Erwartungen für Runde zwei, die leider nicht erfüllt werden konnten. Ein bisschen zu sehr scheint sich die siebente Staffel festgefahren zu haben, so dass gewisse Muster trotz externer Inputs wiederholen: Das Setup ist hochinteressant und der Spannungsaufbau um die neue Cybermen-Bedrohung gelingt gut, ebenso wie die Darstellung der Übernahme des Doctors durch das Cyberiad – der innere Kampf wird extern als Schachpartie dargestellt und Matt Smith darf sich quasi in zwei Rollen austoben. Leider hat die Folge aber zwei offensichtliche Schwächen: Clara und die Gastkinder, speziell Angie, sind unwahrscheinlich nervig sowie präpotent und die Geschichte kann mit Eskalation nicht umgehen. Zum einen zeigt sich das darin, dass der anfänglich einsame Cyberman deutlich bedrohlichere Szenen hat als die Armee danach, und zum anderen dadurch, dass das Ende am vermeintlichen Höhepunkt des Duells um den Geist des Doktors die Folge um einen würdigen Abschluss betrügt. Ein fairer Sieg am Schachbrett hätte mir deutlich besser gefallen.




The Day of the Doctor

Das größte Event seit dem Revival des Doctors fand im Jahr 2013 mit diesem Special zum 50-jährigen Jubiläum statt – und bei einer solchen Gelegenheit ist die Erwartungshaltung natürlich am Höhepunkt, das Risiko aber eben auch umso höher, am Ziel vorbeizuschießen. Show-Runner Steven Moffat hat es sich zusätzlich besonders schwer gemacht, indem er den Great Time War in den Mittelpunkt rückt und neuen Facetten verpasst. Nichtsdestotrotz ist das Unterfangen mehr als geglückt. Der Neuzugang, der War Doctor, schließt schlüssig Lore-Lücken, harmoniert aber auch blendend mit David Tennant – was für ein herrliches Comeback – und Matt Smith. Die Etablierten haben dabei auch sofort Chemie mit John Hurt und porträtieren nicht nur die unterschiedlichen Persönlichkeiten des Doctors, sondern auch seine Entwicklung nach dem großen Krieg – der neunte Doctor wäre eine herrliche Ergänzung gewesen. Allerdings passt nicht nur das dramatische „heavy lifting“, sondern auch der Humor ist im Dreiergespann sowie allgemein eine Granate und für Fans voll gepackt mit Insidern. Somit hat Moffat eigentlich schon gewonnen, zudem der Great Time War respektvoll behandelt wird und sich die Special Effects sehen lassen können. Der Subplot um die Zygons ist suboptimal gelöst? Clara ist vollkommen unnötig? Ein paar Fragen bleiben offen? Gut, die 75 Minuten sind vielleicht nicht perfekt, aber dennoch eine mehr als würdige Feier von 50 Jahren Sci-Fi-Geschichte. Ein Abenteuer mit Kino-Feeling und als Gimmick mit einem ersten Ausblick auf den zwölften Doctor. Fast vergessen: Billie Piper ist herrlich als The Moment und die dazugehörige Kurzepisode „The Night of the Doctor“ spendiert dem achten Doctor einen wohlverdienten Abgesang.


The Time of the Doctor

Der Abschied des elften Doctors ist recht schwer zu beurteilen. Der Start misslingt vollkommen – Größen wie Cybermen sowie Daleks lächerlich ist nicht mein „cup of tea“ und der Subplot mit Clara zum Vergessen uninteressant. Allgemein hat Clara nach den „... of the Doctor“-Episoden einen schweren Stand, da sich die Fehler wiederholen: Ihre Relevanz für sowie Chemie mit dem Doctor kommt nicht ganz rüber – funktioniert sogar mit Cyberman-Kopf Handles hier besser – und am Ende rettet sie wieder viel zu einfach den Tag. Somit ist auch die Auflösung nicht ganz zufriedenstellend. Der Rest kann sich aber sehen lassen: Das „Best of“ des elften Doctors ist recht smart sowie äußerst unterhaltsam konstruiert, Matt Smith glänzt zum Abschied in seiner Rolle und die kurze, aber pointierte Abschiedsrede über Veränderungen ist berührend und im Whoniverse ein „instant classic“: Besser hat sich noch kein Doctor verabschiedet.


Wer den bisherigen Run des elften Doctors mochte, wird auch mit Series 7 glücklich werden – auch weil die Trauer zur Staffelhälfte und der Abschied um das Jubiläum erfreulicherweise noch neue Facetten dieser Inkarnation hervorbringen.

 

Der Companion-Wechsel sowie Probleme im Zeitmanagement mögen nicht unbedingt förderlich gewesen sein, alles in allem ist Steven Moffat aber ein würdiger Abschied von Matt Smith gelungen (im Detail im Video zu sehen) samt gelungener Erweiterung der Mythologie des Doctors und einem spektakulären Jubiläum on top.

 

Eleven's hour is over now, the clock is striking twelve's.

*ich benutze Doctor, weil sich die deutsche Variante des Doktors in diesem Kontext falsch anfühlt.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0